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Was sind Zeitwertkonten

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Als Zeitwertkonten werden Arbeitszeitkonten bezeichnet, welchen einem ganz besonderen Zweck haben und über das normale Konto der Arbeitszeit hinaus gehen. Allerdings dienen Zeitwertkonten nicht unbedingt dem Ausgleich von Schwankungen in der Arbeitszeit oder der Zeiterfassung überhaupt. Vielmehr ist es so, dass Zeitwertkonten einer längeren bezahlten Freistellung dienen. Diese geschieht bei weiterhin laufenden Sozialversicherungsschutz und Arbeitsverhältnis.

Sieht man die Zeitwertkonten nun auf dem Hintergrund der Anhebung des Rentenalters und der neuen Altersteilzeit, so kann festgestellt werden, dass diese immer mehr an Bedeutung gewinnen. Obendrein bietet sich dem Unternehmer auf diese Weise ein neues Instrument, was dafür sorgt, dass eine Arbeitszeit durchgeführt werden kann. Zudem kann auch die Altersstruktur in einem Unternehmen bedeutend besser geregelt werden. Dem Arbeitnehmer hingegen bietet sich die Chance, dass dieser seine Lebensarbeitszeit selbst mit gestalten kann und diese somit an die Lebensumstände anpassen kann. Ein Unternehmen hat damit vollkommen neue Erfolgsfaktoren, welche bisher nicht zu erreichen waren. Somit bringen Zeitwertkonten sowohl für den Arbeitgeber, als auch für den Arbeitnehmer extreme Vorteile.

Wird nun die Funktionsweise von Zeitwertkonten betrachtet, so lässt sich feststellen, dass dieses wirklich sehr praktisch ist. So werden in ihm sowohl Gehaltskomponenten, als auch Zeitanteile eingetragen. Diese Zeitanteile werden dann in eine, einen Gehaltswert umgerechnet. Das damit eingebrachte Kapital wird auf diese Weise in Kapitalanlageprodukte investiert. Für dieses eingezahlte Kapital fallen jedoch vorerst keine Sozialabgaben und Einkommenssteuer an. Sie müssen erst zu dem Zeitpunkt gezahlt werden, wenn das Kapital wieder entnommen wird. Somit bieten sich sowohl dem Arbeitgeber, als auch dem Arbeitnehmer eine ganz neue Möglichkeit. Welche Arbeitgeber solche Zeitwertkonten führen muss ganz speziell bei diesen erfragt werden. Natürlich ist es im Moment noch so, dass noch längst nicht jeder Arbeitgeber dieses System nutzt. Einfach nachfragen heißt hier die Devise und vielleicht sogar dem Unternehmen neue Ideen liefern. Schaden kann dies mit Sicherheit nicht.